Roadtour: Markus Conrad und Jan Metzler in Ober-Flörsheim

März 11, 2019

Roadtour des CDU Gemeindeverbands Alzey-Land mit Jan Metzler und Markus Conrad in Ober-Flörsheim


Roadtour – das ist kein rheinhessisches Wort. Aber trotzdem: die Bezeichnung der Rundreise durch die Verbandsgemeinde Alzey-Land, organisiert durch den CDU-Gemeindeverband Alzey-Land. Schauen, hören, klären was die Menschen bewegt – das ist das Ziel. Jan Metzler ist als Dienstleister für die Region, so sein Selbstverständnis als Politiker, mit vor Ort unterwegs. Und auch Markus Conrad, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Landratskandidat, war mit dabei. Zusammen mit den Mitgliedern aus Gemeinderat, Verbandsgemeinderat und Kreistag sowie dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Steffen Unger, wurden die aktuellen Themen vor Ort angesprochen und diskutiert.

Cora Müller, die CDU-Bürgermeisterkandidatin aus Erbes-Büdesheim, war ebenfalls mit dabei und nahm einige Impulse aus Ober-Flörsheim mit in die Heimat, schließlich sind beide Orte etwa gleich groß und mit ähnlicher Struktur.

Viele Themen wurden offen angesprochen. So berichtete der Wehrführer Harald Gerdon von der freiwilligen Fusion der beiden Ortsfeuerwehren von Flomborn und Ober-Flörsheim. Eine starke Mannschaft mit 52 Aktiven, einer Jugendwehr und einer Bambinigruppe besteht hier.
Wie schafft es eine Ortsgemeinde das Vereinsleben nicht nur Feuerwehr auch Fastnacht, Gesangverein Musikverein, Sportverein so aktiv zu halten wie es hier zu sein scheint? Doch hier wie überall die Sorgen über Nachwuchs und Vereinserhaltung. Dennoch ist in Ober-Flörsheim das Glas nicht halb leer sondern halb voll! 

Ein weiteres Thema, das die Menschen vor Ort beschäftigte, war die extreme Regulierung vieler Lebensbereiche. „Wir Deutschen wollen es zu 100% gerecht“, erklärte Landratskandidat Markus Conrad. Das mache es so schwierig, auch mal Ungeregeltes in Kauf zu nehmen. Deshalb entstünden immer mehrere Parkverbote, Geschwindigkeitsbegrenzungen und viele Regelungen in allen Lebensbereichen, so Conrad.

Offen wurden Fragen in der Runde diskutiert:
Wie können wir Neubürger aktiv einbinden, damit wir nicht nur Schlafstätte sind?
Wie ist mit der fortschreitenden Digitalisierung in den Kinderzimmern umzugehen?
Wie locken wir Nachwuchs aktiv in das Gemeindeleben?
Klar wurde, dass jede Gemeinde in Alzey-Land andere Voraussetzungen und Möglichkeiten hat, diese und weitere Herausforderung anzugehen. Ein Patentrezept gibt es nicht.

Einige Aufträge erhielt Jan Metzler: nach Berlin soll er unter anderem mitnehmen, dass das Umweltministerium mit den Ober-Flörsheimer Arterhaltungsmaßnahmen positiver umgehen soll. Schließlich habe man hier wesentlich mehr Fläche als ursprünglich mal gefordert zur Verfügung gestellt. Nun soll das angeblich alles nicht mehr den aktualisierten Vorgaben genügen, erklärte Torsten Simmet.

Und endlich: auf zur Führung durch die neue Blücherhalle! Beeindruckend war bereits die sich automatisch öffnende Haupteingangstür. Zu sehen gab es allerlei Veranstaltungstechnik und ein Bühnenhaus, beeindruckende Nebenräume und Umkleiden. Carsten Dieterich und Dieter Grün führten durch das Gebäude und erläuterten begeisternd die Entstehungsgeschichte. Es steht fest: wäre diese Halle nicht zügig errichtet worden, so wäre das intakte Vereinsleben des Dorfes zerstört. Die besondere Qualität der Halle macht nun Ober-Flörsheim durch Veranstaltungen überregional bekannt. Diese Qualität zu erreichen, war zum einen durch großen Einsatz fachkundiger Ratsmitglieder und zum anderen durch die zum damaligen Zeitpunkt einfachere Landesförderung möglich. Zeitnah und objektbezogen wurden die Landesmittel zur Verfügung gestellt und der Bau in ausgezeichneter Planungssicherheit errichtet. Wie Steffen Unger erläuterte, wäre ein solches Vorhaben mit den heutigen Landesförderrichtlinien sicher nicht mehr in diesem Umfang möglich.

Alle Besucher, allen voran Jan Metzler und Markus Conrad, konnten viele positive Eindrücke sammeln. Alles in Allem ein gelungener Nachmittag!

Vielen Dank an Marie Eckel für die Organisation und Gabriele Gerlach für die Umsetzung vor Ort!

 

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